Chemieprojekt der 3a-Klasse

Kategorie: Projekte 15/16

Chemie ist spannend!

Lernen durch Experimentieren konnten die Schülerinnen und Schüler der 3a-Klasse in diesem spannenden Projekt.

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Bericht von Romana Riemer:

Am Freitag, den 5.2.2016 hatten wir einen tollen Projekttag. Zu uns kam der Chemiker Herr Fabian Kren. Es war toll, ich freute mich schon sehr auf diesen Tag, weil Fabian der Cousin meines Papas ist und dann nach der Schule mit zu mir nach Hause kam.

Gleich in der Früh half ich zusammen mit Marcus, Michi und Volker seine Chemie- und Physikkoffer in die Klasse zu tragen. Von Frau Kainz bekamen wir Physikermäntel und Brillen und machten zusammen mit ihm ein Foto. Er führte mit uns viele tolle Experimente durch. Als erstes durfte ich für jeden Schüler und für jede Schülerin einen Becher, eine leere Plastikflasche, zwei Strohhalme und Knete austeilen. Zuerst sollten wir unseren Becher bis zur Hälfte mit Wasser füllen, aus der Knete eine Kugel formen und diese ins Wasser werfen. Wir stellten fest, dass die Kugel nicht schwimmt. Herr Kren sagte, wir sollten versuchen, ein Boot zu formen, ohne etwas von der Kugel wegzunehmen oder hinzuzugeben. Als wir die Knete leicht wie eine Schüssel formten, schwamm unser Boot.

Wir bastelten auch ein „U-Boot“. Dazu nahmen wir die leere Plastikflasche, eine Büroklammer, einen Strohhalm und einen Teil unserer Knete. Den Strohhalm bogen wir, schnitten die längere Seite gleich lang ab, bogen die Büroklammer „V“ -artig auseinander und steckten diese in den Strohhalm. An der Büroklammer befestigten wir eine Kugel Knete (diese sollte nicht zu groß sein, da das U-Boot noch schwimmen sollte). Dann setzten wir unser U-Boot in die Flasche und füllten sie bis zum Rand mit Wasser voll. Wenn man dann leicht die Flasche zusammendrückt, schwimmt das U-Boot nach unten, und wenn man nachlässt, wieder nach oben.

Aus einem Stück Moosgummi und einer Nähnadel stellten wir einen Kompass her. Dazu strichen wir zuerst ca. 35mal mit einem Magneten über die Nadel. Danach legten wir unseren selbst gebastelten Kompass mit der Nadel nach oben zeigend ins Wasser, und er drehte sich mit der Nadel nach Norden zeigend.

Um ein Schnurrad zu basteln, mussten wir uns ein 25 cm langes Stück Schnur abschneiden und in einen Strohhalm ein Loch bohren. Die Schnur sollten wir dann dort durchfädeln. Die beiden Enden der Schnur „wutzelten“ wir mit etwas Kleber zusammen, bis sie sich verklebten. Wenn man anschließend durch den Strohhalm pustete, „drehte“ sich die Schnur.

Aus Schnapskarten schnitten wir ein „U“ aus und sollten ihn wie einen Bumerang verwenden. Dieser Bumerang funktionierte nicht gleich bei jedem, jedoch nach einigen Versuchen klappte es dann doch.

Wir teilten auch Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff auf. Das war sehr spannend, da mit dem reinen Sauerstoff eine Flamme wieder angezündet werden kann, indem man den Sauerstoff auf die ausgeblasene Flamme pustet (z.B. mit einer Spritze). Als wir den Wasserstoff anzündeten, erhielten wir Knallgas. Das Knallgas war zwar laut und einige haben sich beim ersten Knall erschrocken, aber ich habe mir beim zweiten einfach die Ohren zugehalten.

Fabian erklärte uns auch, dass ein Blitz immer an dem Punkt einschlägt, wo am wenigsten Widerstand besteht. Ein Blitz schlägt also nicht immer am höchsten Punkt ein, sondern an dem Punkt, wo am wenigsten Widerstand besteht und er am schnellsten in die Erde gelangt.

Wir haben auch einen Versuch mit Rotkrautsaft gemacht. Dazu haben wir den Rotkrautsaft in einem Reagenzglas mit einer Base und einer Säure vermischt. Wenn man den Rotkrautsaft mit einer Base mischt, wird er grün und mit einer Säure wird er pink.

Fabian hatte auch Magnesium-Metall-Stäbchen dabei. Fabian zeigte uns, wie grell diese leuchten, wenn man sie anzündet. Wir sollten aber nicht direkt ins Licht schauen, da das auf die Dauer, wenn man es öfters macht, Schäden am Auge verursachen kann. Fabian nahm einen Luftballon und pustete diesen auf, dann meinte er, eine von uns Mädchen sollte ihn an ihren Haaren reiben bis er „aufgeladen“ sei, doch es funktioniert auch mit einem Pulli oder einem T-Shirt. Als er ihn dann an unseren Schrank hielt und losließ, blieb er dort hängen.

Am Ende des Tages gab er jedem von uns etwas Flüssigkeit in einen Becher, und wir sollten mit einem Strohhalm ganz lange und viel Luft hineinpusten. Fabian sagte aus Spaß zu uns, dass dies ein Lungentest sei, dies glaubten wir anfangs auch, da er sagte, bei wem es milchig-weiß wird, der sollte sich Sorgen machen, da er eine schlechtere Lunge hat. Er erklärte uns dann jedoch, dass es Kalkwasser ist und in Verbindung mit CO2 so milchig-weiß wird. 

Dieser Projekttag verging sehr schnell und war sehr spannend. Ich fand es schade, dass er so schnell vorbei war, ich habe viel Neues gelernt und fand es sehr lustig zusammen mit Fabian. Solche Projekttage könnten wir öfter haben, die so lustig und spannend sind, dass sie so schnell vergehen. 

Romana Riemer


 

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