Linolschnitt

Kategorie: Projekte 21/22

Linolschnitt der 4a

Erst vor kurzem haben wir, die Schüler und Schülerinnen der 4a-Klasse im BE Unterricht einen Linolschnitt erstellt. Doch wie funktioniert so etwas überhaupt?

Eigentlich ist ein Linolschnitt nur ein normaler Hochdruck. Bevor man aber beginnen kann, braucht man erst einmal ein Foto. Wir haben dieses von unseren Gesichtern aufgenommen. Das Bild muss man in ein Bildbearbeitungsprogramm einfügen. Dort wird der Schwellenwert bearbeitet und das Foto auf Schwarz-Weiß eingestellt. Empfehlenswert ist das Programm Gimp. So wird es auch ausgedruckt.

Hat man das alles geschafft, folgt der nächste Schritt. Nämlich das Übertragen des Bildes auf die Linolplatte. Dazu benötigt man ein Transferpapier bzw. Graphit-Kopierpapier. Zuerst wird das Graphit-Kopierpapier auf die Linolplatte gelegt. Anschließend folgt das ausgedruckte Foto. Danach muss man alle schwarzen Stellen, am besten mit einem Bleistift, nachzeichnen. Nun nimmt man beide Blätter von der Linolplatte: Jetzt sind die Umrisse der Gesichter zu erkennen.

Für den nächsten Schritt haben wir Linolschnittwerkzeuge verwendet. Der weiße Teil der Platte soll damit weggenommen werden. Besonders wichtig dabei ist, dass man weg vom Körper arbeitet. Diese Werkzeuge sind sehr scharfkantig, weshalb man die Platte gut auf den Tisch drücken sollte. Am besten funktioniert dieser Schritt im Stehen.

Nun bereitet man alles für den Druck vor: Zuerst wird ein Tisch mit Zeitungspapier abgedeckt, damit nicht versehentlich Farbe auf den Tisch kommt. Jetzt legt man eine Glasplatte darauf. Für den Druck benötigt man außerdem noch Linolfarben, zwei Farbwalzen und weiße Blätter. Auf die Glasplatte wird Farbe aufgetragen und mit einer Farbwalze verteilt, bis die Farbe matt wird. Anschließend rollt man mit der Walze über den Druckstock bzw. die Linolschnittplatte. Dabei muss man sich beeilen, weil die Farbe schnell trocknet. Zu beachten ist, dass man das Zeitungspapier wechselt, bevor ein Blatt Papier auf die Linolschnittplatte kommt.

Ist dies erledigt, muss mit einer sauberen Walze über das Blatt gerollt werden. Danach hat man einen fertigen Druck.

Wir haben das mit verschiedenen Farben oder unterschiedlichen Papieren probiert. Viele unserer Arbeiten sind sehr schön geworden und es war eine interessante, neue Erfahrung.

Helena Resel, 4a

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