Auszeichnung: Gesunde Schule

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Gesunde SchuleZum dritten Mal wurden steirische Schulen für ihr Engagement um die Gesundheit von SchülerInnen und LehrerInnen ausgezeichnet. 40 erhielten das Gütesiegel „Gesunde Schule“, darunter - bereits zum zweiten Mal auch die HS St. Georgen/Stfg. Dieses Jahr wurde bei der Auswahl der Schulen besonderer Wert auf deren Initiativen für Bewegung und Sport gelegt.

Die ausgezeichneten Schulen erhielten von Landesschulratspräsident Wolfgang Erlitz und Landesschulrats-Vizepräsidentin Elisabeth Meixner die Auszeichnung in Form eines Zertifikates und einer Tafel, die sie im Eingangsbereich aufhängen und damit kundtun können, dass sie eine „Gesunde Schulen“ sind.

Um dieses Gütesiegel zu erhalten, mussten die Schulen ihre Gesundheitsaktivitäten einer Qualitätskontrolle durch externe Experten stellen, die die Schulen nach einem umfangreichen Kriterienkatalog mit weit mehr als 100 zu erfüllenden Punkten beurteilen, der in vier übergeordnete Bereiche gegliedert ist:


  • Lebensraum Klasse/Schule
  • Lehren und Lernen
  • Schulpartnerschaft und Außenbeziehungen
  • Schulmanagement/Professionalität/Personalentwicklung

Die Zertifizierung gilt für drei Jahre – danach muss die Schule um eine neuerliche Prüfung ansuchen.

Fokus auf Gesundheitsvorsorge

Fast täglich erreichen uns Schreckensmeldungen über den Gesundheitszustand der SteirerInnen, wie beispielsweise:

  • 25 Prozent der 11- bis 18-Jährigen in Österreich rauchen. Das Einstiegsalter für die beginnende Nikotinsucht liegt bei elf Jahren.
  • Jedes zweite Kind hat Haltungsschäden bzw. -schwächen, mehr als
    30 Prozent der Kinder und Jugendlichen sind übergewichtig.
  • Laut Weltgesundheitsorganisation ist Bewegungsmangel der größte Risikofaktor für Herz- und Kreislauf-Erkrankungen.

Diese Reihe von Fakten kann beliebig fortgesetzt werden – die Folgen sind gravierend. 35 Prozent der übergewichtigen Kinder haben bereits eine Vorstufe zum Typ-II-Diabetes, und Diabetes ist eine der größten gesundheitspolitischen Herausforderungen unserer Zeit: Zwei Drittel der Dialyse-Patienten sind Diabetiker.

Um den Gesundheitszustand der Kinder und Jugendlichen zu verbessern, legt Landesschulratspräsident Wolfgang Erlitz seit Beginn seiner Amtszeit großen Augenmerk auf die Gesundheitsvorsorge bei Kindern und Jugendlichen. Nahezu alle steirischen Schulen beteiligen sich Jahr für Jahr an verschiedenen Gesundheitsprojekten, um den SchülerInnen den Wert der Gesundheit zu verdeutlichen. Um ihnen zu zeigen, dass sie schon in ihrem Alter den Grundstein für ihr späteres gesundes Leben legen. „Wir müssen zielorientierte Maßnahmen ergreifen, um unsere Kinder in eine gute und gesundheitsfördernde Zukunft zu führen. Aufklärung, Prävention und Gesundheitsförderung sind dafür die beste Medizin“, ist Erlitz überzeugt.

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